Wirtschaftlicher Datenabruf und exakte stündliche Gasdatenbereitstellung

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05398_2014_11_01
Der Artikel beschreibt die technischen Entwicklungen und heutigen Anforderungen im RLM-Bereich Gas. Das Bereitstellen von zeitnahen Messwerten ist aufgrund gesetzlicher Anforderungen immer komplexer geworden und bedarf der Anpassung durch neue Datenübertragungsmöglichkeiten. Ein Beispiel dafür ist die Neugestaltung der GABi Gas 2.0 (Grundmodell für Ausgleichsleistungen und Bilanzierungsregeln im Gassektor). In 2015 sollen die Datenabrufe häufiger, und die Fristen für die Datenbereitstellung kürzer werden. Bereits in der Kooperationsvereinbarung Gas VI (KoV VI), §54, die zum 01.10.2013 in Kraft trat, kann der Transportkunde eine stündliche Datenbereitstellung fordern. In den letzten Jahren hat sich zunehmend IP-basierte Datenfernübertragungstechnik etabliert. RWE Metering GmbH hat in Zusammenarbeit mit Geräteherstellern diese Technologie für den Gasbereich adaptiert und in der Praxis getestet. Bewährt hat sich ein Verfahren, bei dem die einzelnen Messgeräte vor Ort selbstständig ihre Daten über ein IP basiertes Netz (GPRS) an einen zentralen Sammelpunkt senden. Das Senden der Daten erfolgt zyklisch, z. B. alle 3 Minuten, jede Stunde oder auch nur täglich. Dieses „push“ Verfahren überträgt die Datenanforderungen vom klassischen Abrufserver mit seinen vielen Modems auf jedes einzelne Messgerät und der dazugehörigen Übertragungsintelligenz. Da im Datenmanagementsystem die Daten schneller vorliegen, kann diese eingesparte Zeit für das Monitoring und Plausibilisieren sowie notwendige Ersatzwertbildung der Messdaten genutzt werden. Das von RWE Metering GmbH eingeführte Push-Verfahren stellt eine schnelle und kostengünstige Alternative zum klassischen Abruf dar. Jedes Gerät sendet seine Daten unmittelbar nach Abschluss des festgelegten Zeitintervalls. Modemkosten und Telefonkosten fallen somit nicht mehr an.
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Titel Wirtschaftlicher Datenabruf und exakte stündliche Gasdatenbereitstellung
Autoren Nicola Mintert / Ulrich Wernekinck
Erscheinungsdatum 01.11.2014
Seitenzahl 11
Format PDF
Sprache Deutsch
Beschreibung Der Artikel beschreibt die technischen Entwicklungen und heutigen Anforderungen im RLM-Bereich Gas. Das Bereitstellen von zeitnahen Messwerten ist aufgrund gesetzlicher Anforderungen immer komplexer geworden und bedarf der Anpassung durch neue Datenübertragungsmöglichkeiten. Ein Beispiel dafür ist die Neugestaltung der GABi Gas 2.0 (Grundmodell für Ausgleichsleistungen und Bilanzierungsregeln im Gassektor). In 2015 sollen die Datenabrufe häufiger, und die Fristen für die Datenbereitstellung kürzer werden. Bereits in der Kooperationsvereinbarung Gas VI (KoV VI), §54, die zum 01.10.2013 in Kraft trat, kann der Transportkunde eine stündliche Datenbereitstellung fordern. In den letzten Jahren hat sich zunehmend IP-basierte Datenfernübertragungstechnik etabliert. RWE Metering GmbH hat in Zusammenarbeit mit Geräteherstellern diese Technologie für den Gasbereich adaptiert und in der Praxis getestet. Bewährt hat sich ein Verfahren, bei dem die einzelnen Messgeräte vor Ort selbstständig ihre Daten über ein IP basiertes Netz (GPRS) an einen zentralen Sammelpunkt senden. Das Senden der Daten erfolgt zyklisch, z. B. alle 3 Minuten, jede Stunde oder auch nur täglich. Dieses „push“ Verfahren überträgt die Datenanforderungen vom klassischen Abrufserver mit seinen vielen Modems auf jedes einzelne Messgerät und der dazugehörigen Übertragungsintelligenz. Da im Datenmanagementsystem die Daten schneller vorliegen, kann diese eingesparte Zeit für das Monitoring und Plausibilisieren sowie notwendige Ersatzwertbildung der Messdaten genutzt werden. Das von RWE Metering GmbH eingeführte Push-Verfahren stellt eine schnelle und kostengünstige Alternative zum klassischen Abruf dar. Jedes Gerät sendet seine Daten unmittelbar nach Abschluss des festgelegten Zeitintervalls. Modemkosten und Telefonkosten fallen somit nicht mehr an.
Zeitschrift gwf - Gas|Erdgas - Ausgabe 11 2014
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