Stand der Notfallvorsorgeplanung in der Wasserversorgung in Deutschland

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05399_2020_09_01
Die Notfallvorsorgeplanung in der Trinkwasserversorgung umfasst neben präventiven Maßnahmen zur Risikominimierung insbesondere Aspekte des Notfall-/Krisenmanagements. Es können hierbei verschiedene Szenarien betrachtet werden, wie beispielsweise Hochwasser, Stromausfall oder eine Pandemie. Dieser Artikel stellt den Stand der Notfallvorsorgeplanung in der deutschen Wasserversorgung dar, der anhand der Methodik eines Verbund-Indikatorensystems analysiert und ausgewertet wurde. Das Indikatorensystem wurde auf einen repräsentativen Datensatz angewendet, der im Rahmen des Forschungsprojekts NoWa I vorab durch die Universität der Bundeswehr München im Auftrag des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe erhoben wurde. Die Ergebnisse zeigen, dass der Stand der Notfallvorsorgeplanung durch eine eingehende Betrachtung des Verbund-Indikatorensystems ermittelt werden kann. Handlungsbedarf zeigt sich insbesondere im Bereich der Risikoanalyse und des Krisenmanagements. Im Bereich der Vorplanung sind bereits zahlreiche Wasserversorgungsunternehmen und Kommunen gut aufgestellt, ebenso werden vorbeugende Maßnahmen umgesetzt. Die regelmäßige Evaluierung dieser Maßnahmen ist verbesserungswürdig. Es besteht Handlungsbedarf auf mehreren Akteursebenen. Die Verantwortlichkeiten liegen hierbei vorwiegend bei den Kommunen. Zur Unterstützung der Kommunen sowie der Wasserversorgungsunternehmen im Bereich der Notfallvorsorgeplanung in der Wasserversorgung wurde eine Fachinformation entwickelt, die im Januar 2020 durch das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe veröffentlicht wurde.
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Titel Stand der Notfallvorsorgeplanung in der Wasserversorgung in Deutschland
Autoren Lisa Broß, Ina Wienand, Steffen Krause
Erscheinungsdatum 29.09.2020
Seitenzahl 12
Format PDF
Sprache Deutsch
Beschreibung Die Notfallvorsorgeplanung in der Trinkwasserversorgung umfasst neben präventiven Maßnahmen zur Risikominimierung insbesondere Aspekte des Notfall-/Krisenmanagements. Es können hierbei verschiedene Szenarien betrachtet werden, wie beispielsweise Hochwasser, Stromausfall oder eine Pandemie. Dieser Artikel stellt den Stand der Notfallvorsorgeplanung in der deutschen Wasserversorgung dar, der anhand der Methodik eines Verbund-Indikatorensystems analysiert und ausgewertet wurde. Das Indikatorensystem wurde auf einen repräsentativen Datensatz angewendet, der im Rahmen des Forschungsprojekts NoWa I vorab durch die Universität der Bundeswehr München im Auftrag des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe erhoben wurde. Die Ergebnisse zeigen, dass der Stand der Notfallvorsorgeplanung durch eine eingehende Betrachtung des Verbund-Indikatorensystems ermittelt werden kann. Handlungsbedarf zeigt sich insbesondere im Bereich der Risikoanalyse und des Krisenmanagements. Im Bereich der Vorplanung sind bereits zahlreiche Wasserversorgungsunternehmen und Kommunen gut aufgestellt, ebenso werden vorbeugende Maßnahmen umgesetzt. Die regelmäßige Evaluierung dieser Maßnahmen ist verbesserungswürdig. Es besteht Handlungsbedarf auf mehreren Akteursebenen. Die Verantwortlichkeiten liegen hierbei vorwiegend bei den Kommunen. Zur Unterstützung der Kommunen sowie der Wasserversorgungsunternehmen im Bereich der Notfallvorsorgeplanung in der Wasserversorgung wurde eine Fachinformation entwickelt, die im Januar 2020 durch das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe veröffentlicht wurde.
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