Nutzung von biogenen und synthetischen Gasen in bestehenden KWK-Kopplungs-Systemen

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Artikelnummer
05398_2021_04_03

Der Einsatz von erneuerbaren Gasen in bestehenden Gaskraftwerken kann deren Emissionen deutlich senken. Die Nutzung von, nach Arbeitsblatt DVGW G 262 definierten, Biogas oder Biomethan durch die Vergärung biogener Rest- und Abfallstoffe sowie die Synthesegasherstellung aus Kunststoffabfällen sind drei Möglichkeiten, vorhandene Potenziale zu erschließen und einzusetzen. Am Beispiel des Kraftwerkparks des Münchner Flughafens wird analysiert, welche technischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für eine erfolgreiche Substitution von fossilem Erdgas notwendig sind. Die Untersuchung der technischen Machbarkeit basiert auf den Themengebieten Substrat, Gasqualität, Technik, Transport und Emissionen. Die Analyse beruht auf der Annahme, dass jährlich 50 Gigawattstunden Gas zur Nutzung in den Motoren des Blockheizkraftwerkes zur Verfügung stehen. Die Wirtschaftlichkeitsbetrachtung berücksichtigt alle jährlichen kalkulatorischen Abschreibungen und Zinsen sowie die laufenden Kosten, die durch den Betrieb der Anlagen entstehen. Explizit wird der Einfluss der EEG-Umlage sowie der Varianz der CO2-Zertifikatspreise dargelegt. Zur Kostenvergleichsrechnung erfolgt die Bestimmung des Gaspreises für die drei Energieträger.

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Titel Nutzung von biogenen und synthetischen Gasen in bestehenden KWK-Kopplungs-Systemen
Untertitel

am Beispiel des Münchner Flughafens

Autoren

Anna Frank, Stefan-Alexander Arlt, Korbinian Nachtmann und Sebastian Ruhland

Erscheinungsdatum 24.03.2021
Seitenzahl 8
Format PDF
Sprache Deutsch
Beschreibung

Der Einsatz von erneuerbaren Gasen in bestehenden Gaskraftwerken kann deren Emissionen deutlich senken. Die Nutzung von, nach Arbeitsblatt DVGW G 262 definierten, Biogas oder Biomethan durch die Vergärung biogener Rest- und Abfallstoffe sowie die Synthesegasherstellung aus Kunststoffabfällen sind drei Möglichkeiten, vorhandene Potenziale zu erschließen und einzusetzen. Am Beispiel des Kraftwerkparks des Münchner Flughafens wird analysiert, welche technischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für eine erfolgreiche Substitution von fossilem Erdgas notwendig sind. Die Untersuchung der technischen Machbarkeit basiert auf den Themengebieten Substrat, Gasqualität, Technik, Transport und Emissionen. Die Analyse beruht auf der Annahme, dass jährlich 50 Gigawattstunden Gas zur Nutzung in den Motoren des Blockheizkraftwerkes zur Verfügung stehen. Die Wirtschaftlichkeitsbetrachtung berücksichtigt alle jährlichen kalkulatorischen Abschreibungen und Zinsen sowie die laufenden Kosten, die durch den Betrieb der Anlagen entstehen. Explizit wird der Einfluss der EEG-Umlage sowie der Varianz der CO2-Zertifikatspreise dargelegt. Zur Kostenvergleichsrechnung erfolgt die Bestimmung des Gaspreises für die drei Energieträger.

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