Großgasmessung von Wasserstoff und Wasserstoff-Erdgas-Gemischen

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05398_2022_05_01

Für die Umstellung auf eine Wasserstoffwirtschaft müssen Gaszähler, womit Wasserstoff oder Wasserstoff-Erdgas-Gemische abgerechnet werden, die gleichen Genauigkeitskriterien erfüllen wie Erdgaszähler. Neue, für Wasserstoff geeignete, Primärnormale müssen entwickelt werden und stehen nicht kurzfristig zur Verfügung. Die Lösung, die jetzt anwendbar ist, besteht aus zwei in der PTB entwickelten Skalierungsverfahren für Schalldüsen und Turbinenradgaszähler. Dabei haben geometrisch vermessene Schalldüsen einen freien Parameter, der mittels einer Kalibrierung mit Luft bestimmt werden kann. Die Kurve eines Turbinenradgaszählers, die durch Prüfungen mit Luft und Erdgas erhalten wurden, können für die Wasserstoffanwendung angepasst werden. Ein Praxisbeispiel [1] eines Referenzsystems, aufgebaut aus gegenseitig unabhängig kalibrierten Schalldüsen, Coriolis-Zähler und Turbinenradgaszählern, zeigt konsistente Ergebnisse. Mit 10 Gasgemischen wurden bei drei unterschiedenen Drücken 500 Prüfpunkte erfasst. Das Kriterium für die normalisierte Abweichung –1 ≤ En ≤ 1 ist mit einem Konfidenzniveau von mehr als 95 % erfüllt., Die Einspeisung von Wasserstoff in Verteilernetze bedeutet, dass installierte Mengenumwerter mit mehr als 10 % Wasserstoff rechnen müssen. Deshalb ist der übliche SGERG-Algorithmus so modifiziert, dass Berechnungen mit bis zu 100 % Wasserstoff möglich sind. Simulationen zeigen, dass die Wunschunsicherheit von 0,1 % eingehalten werden kann durch Einschränkung des Druckbereichs auf 26 bar für die in Deutschland üblichen Erdgase.,

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Titel Großgasmessung von Wasserstoff und Wasserstoff-Erdgas-Gemischen
Autoren

Jos G.M. van der Grinten

Erscheinungsdatum 18.04.2022
Seitenzahl 8
Format PDF
Sprache Deutsch
Beschreibung

Für die Umstellung auf eine Wasserstoffwirtschaft müssen Gaszähler, womit Wasserstoff oder Wasserstoff-Erdgas-Gemische abgerechnet werden, die gleichen Genauigkeitskriterien erfüllen wie Erdgaszähler. Neue, für Wasserstoff geeignete, Primärnormale müssen entwickelt werden und stehen nicht kurzfristig zur Verfügung. Die Lösung, die jetzt anwendbar ist, besteht aus zwei in der PTB entwickelten Skalierungsverfahren für Schalldüsen und Turbinenradgaszähler. Dabei haben geometrisch vermessene Schalldüsen einen freien Parameter, der mittels einer Kalibrierung mit Luft bestimmt werden kann. Die Kurve eines Turbinenradgaszählers, die durch Prüfungen mit Luft und Erdgas erhalten wurden, können für die Wasserstoffanwendung angepasst werden. Ein Praxisbeispiel [1] eines Referenzsystems, aufgebaut aus gegenseitig unabhängig kalibrierten Schalldüsen, Coriolis-Zähler und Turbinenradgaszählern, zeigt konsistente Ergebnisse. Mit 10 Gasgemischen wurden bei drei unterschiedenen Drücken 500 Prüfpunkte erfasst. Das Kriterium für die normalisierte Abweichung –1 ≤ En ≤ 1 ist mit einem Konfidenzniveau von mehr als 95 % erfüllt., Die Einspeisung von Wasserstoff in Verteilernetze bedeutet, dass installierte Mengenumwerter mit mehr als 10 % Wasserstoff rechnen müssen. Deshalb ist der übliche SGERG-Algorithmus so modifiziert, dass Berechnungen mit bis zu 100 % Wasserstoff möglich sind. Simulationen zeigen, dass die Wunschunsicherheit von 0,1 % eingehalten werden kann durch Einschränkung des Druckbereichs auf 26 bar für die in Deutschland üblichen Erdgase.,

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