Erneuerbare Gase für das Energiesystem der Zukunft

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05398_2020_11-12_02
Das Energiesystem Deutschlands ist stark von gasförmigen Energieträgern abhängig, insbesondere im Strom- und Wärmesektor. Erneuerbare Gase bieten hier die Möglichkeit, fossiles Erdgas durch „grüne“ Substitute zu ersetzen, können sich unter den aktuellen wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen jedoch noch nicht am Markt etablieren. Dieser Beitrag untersucht modellgestützt den Einfluss unterschiedlicher Förderstrategien und wirtschaftlicher Rahmenbedingungen auf den Anteil erneuerbarer Gase bis 2050 und stellt deren Relevanz für die einzelnen Sektoren heraus. Die Szenarien implizieren beispielsweise, dass CO2-Preise ein wirksames Mittel zur Förderung erneuerbarer Gase sind, während Investitions- oder landwirtschaftliche Förderungen alleine weitestgehend ohne Lenkungswirkung bleiben. Die Untersuchungen legen nahe, dass bei einem anhaltend hohen oder sogar steigenden Gasbedarf besonders im Wärme- und im Mobilitätssektor der Import „grüner“ Gase aus Regionen mit einem hohen Aufkommen an Biomasse und erneuerbarer Elektrizität maßgeblich zur Defossilisierung dieser Sektoren beitragen muss.
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Titel Erneuerbare Gase für das Energiesystem der Zukunft
Untertitel Ergebnisse des Projekts „SustainableGas“
Autoren Sebastian Kolb, Thomas Plankenbühler, Michael Neubert und Jürgen Karl
Erscheinungsdatum 01.12.2020
Seitenzahl 8
Format PDF
Sprache Deutsch
Beschreibung Das Energiesystem Deutschlands ist stark von gasförmigen Energieträgern abhängig, insbesondere im Strom- und Wärmesektor. Erneuerbare Gase bieten hier die Möglichkeit, fossiles Erdgas durch „grüne“ Substitute zu ersetzen, können sich unter den aktuellen wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen jedoch noch nicht am Markt etablieren. Dieser Beitrag untersucht modellgestützt den Einfluss unterschiedlicher Förderstrategien und wirtschaftlicher Rahmenbedingungen auf den Anteil erneuerbarer Gase bis 2050 und stellt deren Relevanz für die einzelnen Sektoren heraus. Die Szenarien implizieren beispielsweise, dass CO2-Preise ein wirksames Mittel zur Förderung erneuerbarer Gase sind, während Investitions- oder landwirtschaftliche Förderungen alleine weitestgehend ohne Lenkungswirkung bleiben. Die Untersuchungen legen nahe, dass bei einem anhaltend hohen oder sogar steigenden Gasbedarf besonders im Wärme- und im Mobilitätssektor der Import „grüner“ Gase aus Regionen mit einem hohen Aufkommen an Biomasse und erneuerbarer Elektrizität maßgeblich zur Defossilisierung dieser Sektoren beitragen muss.
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