Dezentral kooperierende sensorbasierende Subsysteme

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03654_2017_07-08_05
Industrie 4.0 ist einer der Bausteine der Hightechstrategie der Bundesregierung [1]. Das Förderprojekt Dezentral kooperierende sensorbasierende Subsysteme für Industrie 4.0-Produktionsanlagen (DnSPro) adressiert eine Reihe von Aspekten, die für die Etablierung derartiger Systeme erforderlich sind. Um beispielsweise die häufig geforderte dynamische Produktionsanpassung zu ermöglichen, ist eine Abkehr vom aktuell vorherrschenden zentralisierten Automatisierungskonzept erforderlich. Denn dieser durch die Automatisierungspyramide charakterisierte Ansatz verhindert die notwendige Kooperation zwischen Anlagenkomponenten des Produktionsprozesses und Teilsystemen anderer Bereiche der Wertschöpfungskette. Neben der konzeptionellen Hierarchisierung stellt hierbei das Fehlen einer einheitlichen Infrastruktur zur Kooperation ein Kernproblem dar. Der Beitrag zeigt am Beispiel einer Getränkeabfüllanlage, wie mit Hilfe des DnSPro-Ansatzes der Informationsdurchgriff von der Planungs- bis zur Feldgeräteebene realisiert werden kann. Dafür werden Subsysteme definiert und konzipiert, die Teilabläufe autark integrieren. Die Integration dieser Module erfolgt über standardisierte, selbstbeschreibende Protokolle wie OPC UA.
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Titel Dezentral kooperierende sensorbasierende Subsysteme
Autoren Christoph Spiegel, Dirk Kuschnerus, Patrik Gebhardt, Ralf Kaisler, Hansjörg Mucke
Erscheinungsdatum 05.09.2017
Seitenzahl 9
Format PDF
Sprache Deutsch
Beschreibung Industrie 4.0 ist einer der Bausteine der Hightechstrategie der Bundesregierung [1]. Das Förderprojekt Dezentral kooperierende sensorbasierende Subsysteme für Industrie 4.0-Produktionsanlagen (DnSPro) adressiert eine Reihe von Aspekten, die für die Etablierung derartiger Systeme erforderlich sind. Um beispielsweise die häufig geforderte dynamische Produktionsanpassung zu ermöglichen, ist eine Abkehr vom aktuell vorherrschenden zentralisierten Automatisierungskonzept erforderlich. Denn dieser durch die Automatisierungspyramide charakterisierte Ansatz verhindert die notwendige Kooperation zwischen Anlagenkomponenten des Produktionsprozesses und Teilsystemen anderer Bereiche der Wertschöpfungskette. Neben der konzeptionellen Hierarchisierung stellt hierbei das Fehlen einer einheitlichen Infrastruktur zur Kooperation ein Kernproblem dar. Der Beitrag zeigt am Beispiel einer Getränkeabfüllanlage, wie mit Hilfe des DnSPro-Ansatzes der Informationsdurchgriff von der Planungs- bis zur Feldgeräteebene realisiert werden kann. Dafür werden Subsysteme definiert und konzipiert, die Teilabläufe autark integrieren. Die Integration dieser Module erfolgt über standardisierte, selbstbeschreibende Protokolle wie OPC UA.
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