Betriebserfahrungen mit einer PAK/UF-Versuchsanlage zur weitergehenden Abwasserreinigung

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05399_2020_12_01

Auf der Kläranlage Weiterstadt wurde über zwei Jahre eine Versuchsanlage zur weitergehenden P-Elimination, zur gezielten Entfernung von Spurenstoffen und zur Elimination von (antibiotikaresistenten) Bakterien (ARB) und Genen (ARG) betrieben. Als verfahrenstechnischer Ansatz wurde eine Kombination aus Nachfällung (P-Elimination), Adsorption mittels Pulveraktivkohle (PAK) (Spurenstoffelimination) und Membranfiltration (Abtrennung Feststoffe und Bakterien) gewählt. Bei allen drei Verfahrenszielen konnten gute Versuchsergebnisse erreicht werden: Durch die Fällung konnte im Mittel eine Verringerung der ortho-Phosphat-Konzentration weit unterhalb der geforderten Grenzwerte erzielt werden. Die Messungen der Spurenstoffelimination zeigen, dass bereits mit einer PAK-Dosierung von 5 mg/l z. T. hohe Eliminationen mit dem Verfahren erzielt werden können. Ebenso hat die Membran zuverlässig PAK zurückgehalten sowie Bakterien abgetrennt.

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Titel Betriebserfahrungen mit einer PAK/UF-Versuchsanlage zur weitergehenden Abwasserreinigung
Autoren

Stefan Krause, Alexander Merz, Maximilian Werner

Erscheinungsdatum 08.12.2020
Seitenzahl 12
Format PDF
Sprache Deutsch
Beschreibung

Auf der Kläranlage Weiterstadt wurde über zwei Jahre eine Versuchsanlage zur weitergehenden P-Elimination, zur gezielten Entfernung von Spurenstoffen und zur Elimination von (antibiotikaresistenten) Bakterien (ARB) und Genen (ARG) betrieben. Als verfahrenstechnischer Ansatz wurde eine Kombination aus Nachfällung (P-Elimination), Adsorption mittels Pulveraktivkohle (PAK) (Spurenstoffelimination) und Membranfiltration (Abtrennung Feststoffe und Bakterien) gewählt. Bei allen drei Verfahrenszielen konnten gute Versuchsergebnisse erreicht werden: Durch die Fällung konnte im Mittel eine Verringerung der ortho-Phosphat-Konzentration weit unterhalb der geforderten Grenzwerte erzielt werden. Die Messungen der Spurenstoffelimination zeigen, dass bereits mit einer PAK-Dosierung von 5 mg/l z. T. hohe Eliminationen mit dem Verfahren erzielt werden können. Ebenso hat die Membran zuverlässig PAK zurückgehalten sowie Bakterien abgetrennt.

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