Bakteriell beeinflusste Korrosion an Rohrleitungen: Einflussfaktoren und Konsequenzen für die betriebliche Bewertung der Korrosionsgefährdung

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Robert Kuhn hatte 1928 den kathodischen Korrosionsschutz für Rohrleitungen eingeführt, wobei er basierend auf empirischen Untersuchungen ein Schutzkriterium von 0,85 VCSE in Bezug auf das Einschaltpotenzial festlegte. In den folgenden Jahrzehnten wurde der kathodische Korrosionsschutz mit diesem Einschaltpotenzialkriterium weltweit auf weitgehend allen Öl- und Gasleitungen erfolgreich angewandt. In den 1960er Jahren traten aber trotz Einhaltung dieses Schutzkriteriums Korrosionsschäden an erdverlegten Gasleitungen auf, bei welchen schlechte Bettung und eine Beteiligung von sulfatreduzierenden Bakterien am Korrosionsprozess festgestellt wurde. In der Folge wurde in Deutschland das IR-freie Potenzial mit einem Grenzwert von -0,95 VCSE als Schutzkriterium für anaerobe Böden eingeführt. Auch heute noch stellt sich oft die Frage in Bezug auf die anzuwendenden Schutzkriterien und die betriebliche Bewertung der Wirksamkeit des KKS. Diese Aspekte werden unter Berücksichtigung des heutigen Kenntnisstands und der beteiligten Mechanismen diskutiert.

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Autoren

Von Markus Büchler

Erscheinungsdatum 27.06.2021
Format PDF
Verlag Vulkan-Verlag GmbH
Sprache Deutsch
Seitenzahl 4
Titel Bakteriell beeinflusste Korrosion an Rohrleitungen: Einflussfaktoren und Konsequenzen für die betriebliche Bewertung der Korrosionsgefährdung
Beschreibung

Robert Kuhn hatte 1928 den kathodischen Korrosionsschutz für Rohrleitungen eingeführt, wobei er basierend auf empirischen Untersuchungen ein Schutzkriterium von 0,85 VCSE in Bezug auf das Einschaltpotenzial festlegte. In den folgenden Jahrzehnten wurde der kathodische Korrosionsschutz mit diesem Einschaltpotenzialkriterium weltweit auf weitgehend allen Öl- und Gasleitungen erfolgreich angewandt. In den 1960er Jahren traten aber trotz Einhaltung dieses Schutzkriteriums Korrosionsschäden an erdverlegten Gasleitungen auf, bei welchen schlechte Bettung und eine Beteiligung von sulfatreduzierenden Bakterien am Korrosionsprozess festgestellt wurde. In der Folge wurde in Deutschland das IR-freie Potenzial mit einem Grenzwert von -0,95 VCSE als Schutzkriterium für anaerobe Böden eingeführt. Auch heute noch stellt sich oft die Frage in Bezug auf die anzuwendenden Schutzkriterien und die betriebliche Bewertung der Wirksamkeit des KKS. Diese Aspekte werden unter Berücksichtigung des heutigen Kenntnisstands und der beteiligten Mechanismen diskutiert.

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