Vereinfachter Spannungsnachweis BASF

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01252_2009_05_03
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Bei der Planung von Chemieanlagen werden bei BASF nur ca. 4 % aller Leitungen rohrstatisch berechnet. Dieser niedrige Prozentsatz ergibt sich nur deshalb, weil etwa 20 bis 22 % aller Leitungen in Anlehnung an AD2000 HP100R vereinfacht überprüft werden. Diese Berechnungsmethode ist sehr konservativ und erfordert relativ lange Strecken zur Dehnungskompensation. Um hier effizienter zu sein, werden in Absprache mit der Technischen Anlagenüberwachung die erforderlichen kompensierenden Längen je nach Nennweite um bis zu 42 % reduziert. Das ist nur deshalb möglich, weil mit einer entsprechenden Parameterstudie nachgewiesen wurde, dass dabei die Spannungen in den Leitungen und den Stutzenausschnitten der angeschlossenen Druckbehälter nicht die zulässigen Werte übersteigen. Dieser "Vereinfachte Spannungsnachweis BASF" ist gewissermaßen ein Berechnungsverfahren, das zwischen AD2000 HP100R und einer "richtigen" Rohrstatik liegt. Es wird das Verfahren vorgestellt und dabei auch die Auswirkungen auf die Spannungen an Stutzenausschnitten beschrieben. Die Entscheidung, ob dieser vereinfachte Nachweis oder eine rohrstatische Berechnung durchgeführt wird, beruht auf Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen und langjährigen Erfahrungen. Das angewandte Verfahren hängt aber auch von der jeweiligen Problemstellung ab (langfristige Planung oder kurzfristige Reparaturen), da ein vereinfachter Nachweis kurzfristig durchgeführt werden kann, während eine Rohrstatik wesentlich mehr Bearbeitungszeit benötigt.
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Autoren Rolf Limpert
Erscheinungsdatum 01.05.2009
Format PDF
Zeitschrift 3R - Ausgabe 05 2009
Verlag Vulkan-Verlag GmbH
Sprache Deutsch
Seitenzahl 8
Titel Vereinfachter Spannungsnachweis BASF
Beschreibung Bei der Planung von Chemieanlagen werden bei BASF nur ca. 4 % aller Leitungen rohrstatisch berechnet. Dieser niedrige Prozentsatz ergibt sich nur deshalb, weil etwa 20 bis 22 % aller Leitungen in Anlehnung an AD2000 HP100R vereinfacht überprüft werden. Diese Berechnungsmethode ist sehr konservativ und erfordert relativ lange Strecken zur Dehnungskompensation. Um hier effizienter zu sein, werden in Absprache mit der Technischen Anlagenüberwachung die erforderlichen kompensierenden Längen je nach Nennweite um bis zu 42 % reduziert. Das ist nur deshalb möglich, weil mit einer entsprechenden Parameterstudie nachgewiesen wurde, dass dabei die Spannungen in den Leitungen und den Stutzenausschnitten der angeschlossenen Druckbehälter nicht die zulässigen Werte übersteigen. Dieser "Vereinfachte Spannungsnachweis BASF" ist gewissermaßen ein Berechnungsverfahren, das zwischen AD2000 HP100R und einer "richtigen" Rohrstatik liegt. Es wird das Verfahren vorgestellt und dabei auch die Auswirkungen auf die Spannungen an Stutzenausschnitten beschrieben. Die Entscheidung, ob dieser vereinfachte Nachweis oder eine rohrstatische Berechnung durchgeführt wird, beruht auf Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen und langjährigen Erfahrungen. Das angewandte Verfahren hängt aber auch von der jeweiligen Problemstellung ab (langfristige Planung oder kurzfristige Reparaturen), da ein vereinfachter Nachweis kurzfristig durchgeführt werden kann, während eine Rohrstatik wesentlich mehr Bearbeitungszeit benötigt.
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