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Eine wasserdichte Baugrube von 6 m Tiefe, die von einem mit Rohöl durchströmten Pipelinerohr durchquert wird, und Grundwasserstände bis Geländeoberkante - wie lässt sich diese Herausforderung meistern? Für die Deutsche Transalpine Oelleitung GmbH (TAL) bestand im Rahmen eines Projektes zur Errichtung von flüssigkeitsdichten Stahlbetonauffangwannen unter lösbaren Verbindungen die Notwendigkeit, wasserdichte Baugruben um das Pipelinerohr unter extremen Bedingungen hinsichtlich Baugrubentiefe sowie Grundwasserstand und -zufluss herzustellen. Dabei ist die Abdichtung unmittelbar um die Rohrleitung als technische Herausforderung anzusehen, da keine mechanischen Einflüsse auf die Rohrleitung einwirken dürfen. Gewöhnlich kommt unter derartigen Bedingungen bei Betonrohren im Kanalbau das Düsenstrahlverfahren (DSV) zum Einsatz, das allerdings im Nahbereich von bitumenisolierten Stahlrohren größerer Dimension noch nicht wissentlich angewendet wurde. Unter Mitwirkung des Generalplaners Regierungsbaumeister Schlegel und unter Aufsicht der Sachverständigen vom Bayerischen Landesamt für Umwelt und vom TÜV Süd Industrie Service GmbH untersuchte TAL umfangreich die Durchführung des Düsenstrahlverfahrens und dessen Einflüsse und Auswirkungen im Nahbereich der Pipeline sowohl im Pilotversuch als auch auf dem Baufeld. Die gewonnenen Erkenntnisse zeigen die erfolgreiche Anwendbarkeit des Düsenstrahlverfahrens auch im Nahbereich von bitumenisolierten Stahlrohren größerer Dimension unter Einhaltung bestimmter Randbedingungen. Die Besonderheiten beim Einsatz des DSV im Pipeline-Nahbereich sowie die durchzuführenden Schutzmaßnahmen der Rohrleitungsanlagen sind Gegenstand der weiteren Ausführungen. Abschließend werden die Vor- und Nachteile des Düsenstrahlverfahrens fokussiert auf den Pipeline-Nahbereich betrachtet.
Anwendung von Düsenstrahlverfahren (DSV) im Pipeline-Nahbereich
Beschreibung
Eine wasserdichte Baugrube von 6 m Tiefe, die von einem mit Rohöl durchströmten Pipelinerohr durchquert wird, und Grundwasserstände bis Geländeoberkante - wie lässt sich diese Herausforderung meistern? Für die Deutsche Transalpine Oelleitung GmbH (TAL) bestand im Rahmen eines Projektes zur Errichtung von flüssigkeitsdichten Stahlbetonauffangwannen unter lösbaren Verbindungen die Notwendigkeit, wasserdichte Baugruben um das Pipelinerohr unter extremen Bedingungen hinsichtlich Baugrubentiefe sowie Grundwasserstand und -zufluss herzustellen. Dabei ist die Abdichtung unmittelbar um die Rohrleitung als technische Herausforderung anzusehen, da keine mechanischen Einflüsse auf die Rohrleitung einwirken dürfen. Gewöhnlich kommt unter derartigen Bedingungen bei Betonrohren im Kanalbau das Düsenstrahlverfahren (DSV) zum Einsatz, das allerdings im Nahbereich von bitumenisolierten Stahlrohren größerer Dimension noch nicht wissentlich angewendet wurde. Unter Mitwirkung des Generalplaners Regierungsbaumeister Schlegel und unter Aufsicht der Sachverständigen vom Bayerischen Landesamt für Umwelt und vom TÜV Süd Industrie Service GmbH untersuchte TAL umfangreich die Durchführung des Düsenstrahlverfahrens und dessen Einflüsse und Auswirkungen im Nahbereich der Pipeline sowohl im Pilotversuch als auch auf dem Baufeld. Die gewonnenen Erkenntnisse zeigen die erfolgreiche Anwendbarkeit des Düsenstrahlverfahrens auch im Nahbereich von bitumenisolierten Stahlrohren größerer Dimension unter Einhaltung bestimmter Randbedingungen. Die Besonderheiten beim Einsatz des DSV im Pipeline-Nahbereich sowie die durchzuführenden Schutzmaßnahmen der Rohrleitungsanlagen sind Gegenstand der weiteren Ausführungen. Abschließend werden die Vor- und Nachteile des Düsenstrahlverfahrens fokussiert auf den Pipeline-Nahbereich betrachtet.